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Wasserqualität

Wasserschildkröten

Bei den meisten unserer Aquarien wird bei einem Wasserwechsel Leitungswasser aufgefüllt. Dieses Wasser hat eine bestimmte Härte, das in Härtegraden gemessen wird. Diese Härte entsteht dadurch, dass Regenwasser vom Himmel fällt, welches durch die Atmosphäre mit Umweltgiften wie CO2 angereichert wird. Das Regenwasser versickert im Boden und wäscht auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten verschiedenste Mineralien aus den Schichten heraus. Irgendwann trifft das Wasser auf eine Wasser-undurchlässige Schicht und sammelt sich dort in Form eines Grundwassersees.

Je nach dem wie lange das Wasser nun hier liegt ergibt es eine unterschiedliche Härte.

Der pH-Wert des Wasser gibt Auskunft darüber, ob es sauer, neutral oder basisch ist. Die Skala des pH-Wertes geht von 0 bis 14, wobei der Wert 7 als Neutral abgesehen werden kann. Es gibt Fische und Pflanzen, welche lieber im leicht basischen, aber auch welche die lieber im leicht sauren Wasser leben. Man kann aber davon ausgehen, dass man im neutralen Bereich am besten fährt.

Es sollte auf einen Komplettwasserwechsel verzichten werden. Stattdessen sollte man nur immer einen Teil des Wassers austauschen um somit einen Teil der Mikroorganismen im Wasser zu behalten.

Für die Pflege von Wasserschildkröten ist es ein bisschen einfacher, da Fische empfindlicher auf die Wasserqualität reagieren. Aus diesem Grund haben wir in den meisten unserer Becken Gruppen von Zahnkarpfen eingesetzt, welche uns als Wasserindikatoren dienen. Geht es den Fischen gut, ist es für die Schildkröten eh kein Problem.

 

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