Aspidelaps lubricus hat 3 verschiedene Unterarten. Dazu gehören Aspidelaps lubricus lubricus als Nominatform, Aspidelaps lubricus infuscatus und Aspidelaps lubricus cowlesi .Ich werde hier nur über die Nominatform Aspidelaps lubricus lubricus berichten !
Die südafrikanische Korallenschalnge wird an die 60-80 cm lang. Gemäss den Angaben von Trutnau bewohnen sie den zentralen und westlichen Teil der Kapprovinz und den südlichen Oranje-Freistaat im Süden von Afrika. Diese wunderschönen Giftnattern leben sehr versteckt. Sie wühlen sich in sandigen Gebieten ein und sind weitgehend nachtaktiv. Nach gelegentlichen, zum Teil sehr heftigen Regenfällen sieht man sie aus ihren verstecken kriechen.
Sie haben die Eigenschaft, ihren Vorderkörper aufzurichten und aufzublähen. Mit ihren fauchenden Geräuschen erinnern sie sehr an Kobras ( Naja ). Wenn sie sich bedroht fühlen stossen sie, jedoch meist mit geschlossenem Mund, zu. Sie besitzen ein neurotoxisches Gift, das also das Nervensystem lahm legt, im Gegenteil zu hämatoxischen Giften, die das Gewebe und die Blutgefässe angreifen. Es existiert kein Antivenin aber es sind von dieser Unterart auch noch keine Todesfälle bekannt.
Unsere Tiere sind CH-Nachzuchten 2002. Wir haben sie einzeln in kleineren Aufzuchtboxen gehalten. Darin befand sich ein Stück Korkrinde, ein Wassergefäss und als Untergrund verwendete ich rundes Quarzkies. Wir besprühten die Box 2-3 mal pro Woche mit lauwarmem Wasser. Beleuchtet wurde das Ganze mit einem Spot, da sie wie viele Schlangen keine so grossen Anforderungen an die Licht-Qualität und –Intensität stellen wie zum Beispiel Echsen und Schildkröten.
Die Aufzuchtboxen standen auf zwei Profilschienen welche wiederum auf einer Heizmatte waren. Aus dieser Zusammensetzung ergaben sich Tagestemperaturen von 29°-31°C. Spot wie Heizmatte werden über eine Schaltuhr geregelt so dass sie in der Nacht eine Tempratur von etwa 23°-25°C hatten.
Ich ernährte sie wöchentlich mit Mäusebabys.
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