Wie der Name schon sagt lebt der Grüne Baumpython ( Morelia viridis ) auf Bäumen. Er verbringt eigentlich sein ganzes Leben in den Wipfeln des tropischen Regenwaldes, wo er in typischer Art und Weise, aufgerollt auf einem Ast, den Tag verbringt.
Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Indonesien, Neuguinea und Cape York, dem nördlichen Festland von Australien. Die verschiedenen Unterarten wie Sorong, Aru, Jayapura, Biak usw. beziehen sich eigentlich nicht direkt auf verschiedene Unterarten, sondern auf die verschiedenen Verbreitungsgebiete.
Die Grundfarbe von Morelia viridis ist grün mit einer hellen Zeichnung auf der Rückenmitte. Diese variiert von einzelnen Punkten bis zur durchgehenden Musterzeichnung mit teilweiser Vermischung von blauen und gelben Farbtönen. Morelia viridis wird etwa 1.8 m lang wobei weibliche Exemplare vereinzelt auch eine Grösse von 2 m erreichen können.
Wenn die Jungen schlüpfen sind sie gelb, dunkelrot oder braun gefärbt. Diese Jugendfarbe ändert sich im Alter von 1-2 Jahren auf grün.

Da sie wie gesagt aus dem tropischen Regenwald stammen, muss man das Terrarium auch dementsprechend einrichten. Es ist auf eine starke Bepflanzung zu achten, da der Chondro sich nicht wie andere Schlangen unter einer Korkrinde versteckt, sondern diese Pflanzen den Tieren den nötigen Sichtschutz bieten. Mit den echten Pflanzen, einer Wasserschale die im Geäst hängt und einem Ultraschallvernebler erreichen wir in unserem Terrarium die erforderliche Luftfeuchtigkeit von 80-100%. Nicht zu nass !!!
Man sollte darauf achten, das es zwischendurch auch wieder mal ein wenig abtrockenen kann. Zu feucht ist ebenso schlecht wie zu trocken. Mit einem Halogenspot erreichen wir Temperaturen im oberen Bereich von 32° und im unteren Bereich des Terris 24°. In der Nacht sinken die Temperaturen um etwa 5°.
Die Dimensionen des Terris sollten so bemessen sein, dass genügend Klettermöglichkeiten möglichst waagrecht angebracht werden können. Wenn man die Grösse des Terris auf 100 x 60 x 120 bemisst, kommt man einem Paar am ehesten gerecht. Nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt.
Zur Aufzucht, das heisst die ersten 1-2 Jahre kommt man mit 40 x 40 x 60 eigentlich gut zurecht. Genügende Belüftung, jedoch kein Durchzug muss gewärleistet sein, damit keine Staunässe entstehen kann.
Der Chondro ist nachtaktiv, also sollte man spätestens dann, wenn die Beleuchtung ausschaltet, nicht mehr im Terri hantieren. Mit den wärmeempfindlichen Grubenorganen und der Zunge, die die Geruchspartikel in der Luft zum Jakobsonschen Organ (im Gaumenberich) bringen, könnte sonst die Hand des Pflegers mit einem Beutetier verwechselt werden. Die bis zu zwei Zentimeter langen Fangzähne, womit in der Natur Nager und Vögel erbeutet werden, können auch in der Hand eines Pflegers üble Spuren hinterlassen.
Im Alter von 1 1/2 Jahren hatten sie sich von gelb auf grün umgefärbt.
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