Home 
Schildkröten 
Fotogalerie 
Schlangen 
Reisen 
Marktplatz 
Krankheiten 
Literatur 
Kontakt 
Links 
Banner 
Gästebuch 
Foto des Monats 
Harley Davidson 

 

Python regius

Königspython

Zurück zur Übersicht

 

 

Der Königspython ist relativ klein. Ausgewachsene Tiere werden selten länger als 1.5 m, haben einen kurzen Schwanz und sind sehr muskulös. Er ist abgesehen von einigen Farbvariationen dunkelbraun bis schwarz und hellbraun gezeichnet. Bei Gefahr rollt er sich zu einem Ball zusammen und versteckt seinen Kopf in der Mitte. Daher kommt auch der englische Namen "Ballpython".

Python regius bewohnt die westafrikanischen Steppen, Savannen und offenen Wälder. Da er gerne mal ein Bad geniesst ist er vielfach in der Nähe von Wasser anzutreffen. Selten sieht man ihn auch bei einem Sonnenbad. Er ist hauptsächlich Nachtaktiv und seine Hauptnahrung besteht aus Mäusen und anderen Kleinsäugern. Seine Grubenorgane oberhalb des Mauls helfen ihm bei der Jagd. Mit diesen wärmeempfindlichen Rezeptoren kann er Temperaturunterschiede bis zu 0.003°C erkennen. Das erlaubt ihm auch bei absoluter Dunkelheit seine Beutetiere zu wittern und zu erbeuten.


Die Paarungszeit ist im Februar und März und die Eiablage je nach dem März bis Mai. Es werden meist Nachts etwa 5-8 Eier abgelegt die dann nach kurzer Zeit aneinander kleben. Das Weibchen betreibt aktive Brutpflege bis die Jungen nach etwa 90-100 Tagen ausschlüpfen.

Unsere Tiere sind in einem Terrarium 130 x 70 x 130 ( BxTxH ). Die Temperatur tagsüber beträgt 30-32°C und sinkt in der Nacht auf etwa 25°C ab wobei das ganze Terrarium wärmere und kühlere Zonen hat. So können sich die Tiere ihre bevorzugten Plätze selber auswählen. Mit einem Ultraschallvernebler erreichen wir eine Luftfeuchtigkeit von 60-90%.

Als Bodensubstrat verwenden wir Rindenmulch. Verstecken können sie sich unter einem umgekehrten Blumentopf. Meist sitzen sie jedoch eng umschlungen auf einem aufgehängten Rebenast. Ein genügend grosses Wassergefäss ist bei Pythen sehr wichtig. Drei grosse Wurzeln und verschiedene natürliche und künstliche Pflanzen sorgen für ein nahezu natürliches Aussehen. Beleuchtet wird das Ganze mit zwei Lampen, die nacheinander, über Schaltuhren gesteuert, ein- und ausgeschaltet werden. So kann ein einigermassen natürlicher Beleuchtungswechsel simuliert werden.

Wir ernähren sie mit Vielzitzenmäusen. Dass der Königspython ein schlechter Fresser sein soll haben wir bei unseren Tieren noch nie bemerkt. Abgesehen von einigen Fresspausen gehen sie gut ans Futter ran.

 

Zurück zur Übersicht

 

© www.serpentina.ch